Nachhaltigkeit

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Umweltschutz an Bord unserer Schiffe

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Umweltbewusst aus Tradition

Bitte lesen Sie auch unsere Broschüre.

Umweltschutz an Bord

Unser Flottenmanagement arbeitet ständig an innovativen Lösungen, um den Betrieb der Hapag-Lloyd Flotte zu optimieren. Unsere Seeleute sorgen dabei im täglichen Schiffsbetrieb für aktiven Umweltschutz.

Derating ermöglicht einen sauberen und effizienten Schiffsbetrieb

Hapag-Lloyd reduziert durch das sogenannte Derating die Leistung der Schiffsmaschinen – und ist damit wie beim Slow Steaming wieder Pionier der Branche.

Beim Derating wird durch den Ausbau eines Turboladers und die Anpassung der Maschinenparameter die Leistung der Schiffsmaschinen nachträglich reduziert. Diese Angleichung der Leistung an die langsameren Geschwindigkeiten sorgt für einen wirtschaftlicheren und deutlich umweltfreundlicheren Betrieb unserer Schiffe.Ein höherer Ladeluftdruck sorgt zudem für eine sauberere Verbrennung im Motor und senkt den Brennstoffverbrauch zusätzlich zu den Einsparungen durch das Slow Steaming.

Seit Anfang Dezember 2009 sind alle acht Einheiten der 8.750 TEU-Klasse umgebaut. Weitere Schiffe werden folgen.

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Unsere Schiffe fahren mit reduzierter Geschwindigkeit - Slow Steaming

Slow Steaming oder Geschwindigkeitsreduzierung ist eines der wirkungsvollsten Instrumente, um den Schadstoffausstoß im täglichen Schiffsbetrieb erheblich und ohne Zeitverzögerung zu verringern.
Hapag-Lloyd lässt bereits zahlreiche Schiffe mit reduzierter Geschwindigkeit fahren. Der Brennstoff-Verbrauch sinkt dabei um bis zu 50%. In gleicher Größenordnung sinken dabei auch die CO2- sowie die Schwefel- und Stickoxid-Emissionen. Damit die wöchentlichen Abfahrten gewährleistet bleiben, wurde vielfach ein zusätzliches Schiff in dem jeweiligen Service eingesetzt. Berücksichtigt man das Extra-Schiff in der CO2-Bilanz des gesamten Dienstes, bleibt immer noch eine Reduzierung der Schadstoffe um rund 30%.

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Ballastwasser-Management für den Schutz einheimischer Meerestiere und -pflanzen

Ballastwasser sorgt für eine optimale, sichere Lage des Schiffes im Wasser. Im Rumpf des Schiffes sind daher mehrere Tanks für Ballastwasser verteilt. Je nach Bedarf kann das Ballastwasser zwischen den Tanks hin und her gepumpt werden, um ein Gleichgewicht herzustellen. Mit dem Ballastwasser, das aus dem Meer entnommen wird, können jedoch Organismen in fremde Gewässer eingeschleppt werden. Damit ökologisch unerwünschte Effekte vermieden werden, wendet Hapag-Lloyd ein strenges Ballastwasser-Management an: das Abpumpen von Ballastwasser erfolgt ausschließlich auf hoher See, da die meisten Organismen dort nicht überlebensfähig sind bzw. keine Möglichkeit haben, in fremde Ökosysteme einzuwandern. Systeme, die das Ballastwasser in Zukunft sogar reinigen, befinden sich in der Entwicklung.

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"No Garbarge Over Board" - Policy

An Bord unserer Schiffe gelten strenge einheitliche Vorschriften zur Handhabung von Abfällen. Dies reicht von: der Mülltrennung an Bord, dem sorgfältigen Umgang mit Problemstoffen bis hin zur strikten Anweisung, dass nichts ins Meer geworfen werden darf - „No Garbage Over Board“ - Policy. Alle Abfälle werden fachgerecht an Land entsorgt.

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Weather Routing: Routenplanung anhand von Wetterprognosen

Vorausschauendes Fahren spart Treibstoff. Dank modernster Navigations- und Kommunikationstechnologie auf unseren Schiffen werden negative Wetter- und Meereseinflüsse (Stürme, Wellengang, Strömungen etc.) rechtzeitig erkannt und umfahren. Für eine optimale Routenplanung nutzen wir das meteorologische Know-how externer Dienstleister. Unsere Kapitäne werten die Wetterkarten der externen Dienstleister direkt auf einem Computer aus. Im Falle schwieriger Wetterlagen lassen sie sich direkt von den Experten beraten.

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Schadstoffarme Treibstoffe in küstennahen Schutzzonen

Der Schwefelgehalt des Treibstoffs hat unmittelbar Auswirkungen auf den Schwefeloxidausstoß eines Schiffes. In Sonderschutzzonen (Emission Control Areas, ECAs) wie der Nord- und Ostsee oder dem Ärmelkanal arbeiten unsere Schiffsmaschinen mit dem hier vorgeschriebenen Schwefelgehalt von maximal nur 1,5%. Zahlreiche Hapag-Lloyd Schiffe betreiben ihre Hilfsdiesel für die Stromerzeugung in den Häfen schon seit langem mit sehr schwefelarmem Dieselöl. Ab 2010 ist dies in den Häfen der EU Pflicht. Auch in anderen Häfen der Welt nimmt Hapag-Lloyd an freiwilligen Umweltschutzmaßnahmen teil und gehört oft zu den Vorreitern. Für das vorbildliche Verhalten unserer Schiffe, die Long Beach an der US-Westküste anlaufen, haben wir den Green Flag Award erhalten.
Im Durchschnitt liegt der Schwefelgehalt unseres Treibstoffs deutlich unter dem von der International Maritime Organization (IMO) geforderten Grenzwert von 4,5%. Im weltweiten Durchschnitt liegt der Schwefelgehalt des von Hapag-Lloyd-Schiffen verbrauchten Schweröls bei 2,5%.

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